Glossar

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Heidelberger

Dies ist die Kurzbezeichnung für Heidelberger Druckmaschinen, einem der weltweit führenden Hersteller von Bogenoffsetmaschinen.

Holzfreie Papiere

Ausschließlich aus reinem Zellstoff (mindestens 95 %), also ohne andere Holzbestandteile hergestellte „Feinpapiere“.

Holzhaltige Papiere

bestehen zu 10 bis 75 % – bei Zeitungsdruckpapier sogar bis zu 90 % – aus Holzschliff.

Hurenkind

Unter einem Hurenkind versteht man im Buchdruck die letzte Zeile eines Absatzes, die als erste Zeile auf einer Seite oder Spalte steht.

Kalander

Maschine mit einer Walzenkombination zum Glätten (Satinieren) von Papieren.

Karton

Oberbegriff für schwere Papiere über 220 g/m2.

Kaschieren

Überziehen von Pappen und Kartons mit Papieren, Geweben oder Folien.

Kapitälchen

Dies sind Großbuchstaben in der Höhe der Kleinbuchstaben ohne Über- und Unterlängen.

Korrekturzeichen

Genormte Zeichen nach DIN 16511 für die Angabe von auszuführenden Korrekturen bei Texten und Bildern.

Kunstdruckpapiere

(originalgestrichen) sind gestrichene Papiere, die durch Beschichtung in einer besonderen Strichanlage eine glänzende oder auch matte, ebene und geschlossene Oberfläche erhalten haben. Auf ihnen lassen sich Bilder mit feinstem Raster drucktechnisch wiedergeben.

Laufrichtung

ist die Richtung, in der das Papier durch die Papiermaschine läuft. Dadurch ist sie auch die bevorzugte Faserrichtung im Papier. Die Laufrichtung spielt insbesondere bei der Verarbeitung des Papiers eine Rolle, da das Material in dieser Richtung meist eine größere Festigkeit bzw. Steifigkeit aufweist.

Ligatur

Dies ist die Bezeichnung einer Buchstabenverbindung, in der Schriftzeichen zu einem Doppelzeichen verbunden werden. Ligaturen sind zum Beispiel die Verbindungen ff, fi, fl, ft.

Marginalien

Unter diesem Begriff versteht man Randspalten oder Randbemerkungen am Satzspiegel.

Maßhaltigkeit

Bezeichnung für die Verformungsstabilität von Papier bei unterschiedlicher Temperatur oder Feuchtigkeit.

Matt gestrichene Papiere

Papiere mit einem Kaolin- oder Kreideanteil von 12 bis 22 g/m2. Sie zeichnen sich durch gute Opazität und feine Haptik aus und sind haltbarer als viele Kunstdruckpapiere. Die Lesbarkeit ist in der Regel sehr gut, da das Papier weniger reflektiert als Kunstdruckpapiere.

Maschinenglatte Papiere

die nur das Glättwerk der Papiermaschine durchlaufen haben. Genügt die Oberflächenqualität nicht, so können sie nachträglich noch satiniert und/oder gestrichen werden. Als Naturpapier werden sämtliche ungestrichenen Papiere bezeichnet, die maschinenglatt oder satiniert sein können.