Bindearten

Drahtheftung

Sie ist eine sehr rationelle Bindeart und wird daher in der Buchbinderei sehr viel angewendet. Der Nachteil besteht darin, dass Draht und Papier nicht ideal zusammenpassen. Bei kurzlebigen oder qualitativ weniger anspruchsvollen Erzeugnissen ist sie die zweckmäßigste Heftart. Grundsätzlich unterscheidet man 2 Arten von Drahtheftung:

1. Heftung durch den Rücken:
Sie wird bei einfachen einlagigen Druck-Erzeugnissen ausgeführt, wobei die Klammern durch den Rückenfalz gedrückt werden. Der Vorteil besteht darin, dass mehrere Bogen durch Ineinanderstecken in einem Heftgang verbunden werden können.

2. Die seitliche Heftung:
Sie findet immer dann Anwendung, wenn es gilt, Blocks aller Art auf billigste Art zu heften. Die Klammern werden dabei seitlich durch die Lagen geschlagen.

Fadenheftung

Sie beschränkt sich hauptsächlich auf die Herstellung von Verlagsbänden und Bücher von besonderer Qualität.

Klebebindung

Das Prinzip dieses Verfahrens besteht darin, dass anstatt mit Draht oder Heftzwirn mit einer zähen Klebestoffschicht Einzelblätter oder Lagen zu einem stabilen Block verbunden werden. Die Klebebindung ist das ideale Verfahren um Telefonbücher, oder Taschenbücher billig herzustellen.

Spezialbindung

Bei dieser Bindung handelt es sich um perforierte Einzelblätter, die durch eine Metall oder Plastikspirale zusammengehalten werden.